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Willkommen
auf der Seite von St. Konrad |
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Bald nach dem
zweiten Weltkrieg dehnte sich die Stadt St. Ingbert immer
mehr nach Süden aus. Überall wurde neues Baugelände
erschlossen. Das Gebiet des Schmelzerwaldes entwickelte sich
allmählich zu einem eigenen Stadtteil. |
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Die Notwendigkeit, im südlichen
Stadtteil eine neue Pfarrkirche zu erbauen, war schon frühzeitig
erkannt worden. Durch Verhandlungen von Geistl. Rat Gustav Lauer mit
der Stadtverwaltung erhielt mit Urkunde vom 8. Februar 1952 die
Pfarrpfründe St. Josef im Tausch gegen ein Grundstück in den
Lauerswiesen einen Kirchenbauplatz im Schmelzerwald. Am 19. April
1953 wurde im Pfarrsaal von St. Franziskus der Kirchenbau- und
Ausstattungsverein Bruder Konrad gegründet. |
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Am 8. Dezember 1953 wurde der Bau der neuen
Pfarrkirche St. Konrad beschlossen. |
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Den Auftrag zur Planung erhielt
Diözensanoberbaurat Wilhelm Schulte vom Bischöflichen
Ordinariat in Speyer. Beratungen und Verhandlungen dauerten
mehrere Jahre, bis am 1. April 1956 der erste Spatenstich
vollzogen wurde. Den Grundstein legte Prälat Adam Hiller am
10. Juni. |
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Der Bau schritt rüstig voran, so dass am 11.
Dezember Richtfest gefeiert werden konnte. Am 13. Dezember
1957 war es dann soweit, dass die neue St. Konrad-Kirche
durch Bischof Dr. Isidor Markus Emanuel geweiht werden
konnte. |
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Erster Pfarrer wurde Oskar Schmitt,
früher Kaplan in St. Ingbert und Pfarrer in Kirchenarnbach.
Am 25. November 1957 wurde er durch Geistl. Rat Gustav Lauer
feierlich in sein Amt eingeführt. |
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Nach Vollendung von Kirche und Pfarrhaus
wurden zuerst die Kirchenbänke beschafft und die
Außenanlagen geschaffen. Am 1. Juni 1959 wurde der neue
Kindergarten durch Domkapitular Eisner eingeweiht. Unter dem
Chorraum der Kirche wurden Räume für die Jugend und auch die
Pfarrbücherei untergebracht. |
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Am zweiten Jahrestag der Kirchweihe
erhielten das inzwischen vollendete Altarbild, sowie die
lebensgroßen Statuen der Muttergottes und des Kirchenpatrons
ihre Weihe. Am 27. März 1960 wurde schließlich der neue
Kreuzweg eingeweiht. |
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Mit Datum vom 1. Juni 1960 wurde die
bisherige Kuratie St. Konrad zu einer selbstständigen
Stadtpfarrei erhoben. |
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Ein weiterer Höhepunkt der jungen Pfarrei
war die Weihe der neuen Orgel durch Prälat Peter Eckhard am
1. Juli 1962. Gebaut wurde sie von Orgelbaumeister Wolfgang
Scherp aus Speyer. Von den über 2.000 Pfeifen sind die
"Spanischen Trompeten" eine Besonderheit. |
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Die Ausstattung der Kirche war durch die
Initiative des Pfarrers Schmitt und dank der
Spendenfreudigkeit der Gemeinde nun fast abgeschlossen. Aber
der freistehende schlanke Turm war immer noch leer! Von
einem hölzernen Gerüst neben der Kirche rief nur ein kleines
"Notglöckchen" zum Gottesdienst. Diese ehemalige Schulglocke
war von der Gemeinde Heckendalheim zur Verfügung gestellt
worden. Nach sechs Jahren konnte sie wieder zurückgegeben
werden, als vier neue Glocken aus der Heidelberger
Glockengießerei F. W. Schilling für die St. Konradskirche
angekommen waren. Die Glockenweihe fand am 19. Juli 1964
statt. |
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Neben der Errichtung und Ausstattung des Gotteshauses und
der zugehörigen kirchlichen Gebäuden vollzog sich von Anfang
an der Aufbau der jungen Pfarrei zu einer lebendigen
Gemeinde. |
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1958 wurde der Weiße Sonntag zum ersten mal
in der neuen Pfarrkirche festlich begangen. Damals bestand
die Gemeinde St. Konrad aus 3.200 Mitgliedern. Das Sakrament
der Firmung wurde erstmals am 12. April 1959 durch Bischof
Dr. Emanuel gespendet. |
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Am 18.
April 1962 weihte Pfarrer Schmitt das restaurierte Holzkreuz
in der Ensheimer Straße, das an der Autobahnauffahrt einen
neuen Standort erhalten hatte. |
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Mit einer
sozialen Woche im Oktober 1962 begann in St. Konrad
die intensive Vorbereitung auf die Gebietsmission. |
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!966 wurde
das Kapuzinerkloster St. Franziskus aufgelöst. Seitdem
versehen die Hiltruper Herz-Jesu-Missionare die Seelsorge
von St. Franziskus, die bisherige Kuratie wurde aufgelöst
und am 1. Oktober wurde St. Konrad in eine selbstständige
Pfarrei umgewandelt. |
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Ihr
20jähriges Bestehen feierte die Gemeinde 1977 mit einem
festlichen Jubiläumsgottesdienst. |
| Im Jahr 1978 beging Pfarrer Schmitt sein
40-jähriges Priesterjubiläum und trat zum 1. Mai 1979 in den
Ruhestand. |
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Aufgrund
des Priestermangels wurde die Pfarrei St. Konrad nicht mehr
neu besetzt. Mit Wirkung vom 1. Mai 1979 wurde die
Mitverwaltung St. Franziskus übertragen. |
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